Rekorde in der Tierwelt



Die größte Zusammenfassung über Rekorde im Tierreich

Begonnen hat alles vor etwa 65 Millionen Jahren mit einem Crash. Experten meinen, es war ein Meteoriteneinschlag. Ein Koloss traf auf die Erde, 15 km im Durchmesser und 40.000 km/h schnell. Die Explosionskraft dürfte der 10.000fachen Sprengkraft aller heutigen Atombomben zusammen entsprochen haben. Dichte Staubwolken verdunkelten die Sonne, und auf der damals tropisch warmen Welt sanken die Temperaturen drastisch. Der Regen bestand aus giftiger Säure. Diesem Inferno fielen nicht nur die Dinosaurier, sondern über 50 Prozent der damals lebenden Arten zum Opfer. Glücklicherweise steckt aber in jedem Ende ein Beginn. Aristoteles sagte einmal: „Von dem was möglich ist, schafft die Natur immer noch das Beste.”
Nach jener Katastrophe entwickelte sich auf unserem Planeten ein Artenspektrum, welches das vorhergehende um ein Vielfaches übersteigt. Um das empfindliche Gleichgewicht der Natur zu gewährleisten, mussten viele Nischen besetzt werden. Spezialisierung war gefragt. So entwickelten sich im Tier- und Pflanzenreich ganz erstaunliche Spezialisten, die mit enormen „Höchstleistungen” verblüffen, um einmal mit menschlichen Begriffen zu sprechen. Am deutlichsten zeigt sich die Qualität dieser Fähigkeiten, wenn wir sie mit denen des Menschen vergleichen. Alle unsere traumhaften Rekorde schrumpfen ins Bedeutungslose zusammen.

Von Geschwindigkeiten, die in der Tierwelt erreicht werden, können wir nur träumen. Wollen wir wie der Wanderfalke 389 km/h schnell sein, müssen wir uns eines Flugzeugs bedienen. Was die Ausdauer betrifft, so lässt der Mauersegler mit rund 200 000 km Flugstrecken pro Jahr auch den härtesten Ironman erblassen. (mehr dazu siehe unten)

Picken wir uns einige olympische Disziplinen heraus:

  • Sprintweltmeister Usain Bolt hätte über 100 m gerademal ein Drittel der Distanz geschafft, wenn ein Gepard ins Ziel käme. Keine Chance bei knapp zehn Sekunden gegen etwa drei. 44 km/h stehen einer Endgeschwindigkeit von bis zu 120 km/h gegenüber. Wie gut für unsere hochdotierten Sprinter, dass auch Windhunde, Gabelböcke, Riesenkängurus und viele andere bei den Wettkämpfen der Menschen nicht starten dürfen. Selbst das schwergewichtige Flusspferd mit 48 km/h würde vor ihnen durchs Ziel stapfen. (mehr dazu siehe unten)
  • Den Weltrekord über 10.000 m hält der Äthiopier Haile Gebrselasse mit 26:22,75 Minuten. Der schon bei den Sprintern „erfolgreiche” Gabelbock würde dafür nur 12:30 Minuten benötigen. Die besten Marathonläufer sind auf ihrer Spezialstrecke gut zwei Stunden unterwegs. Onager, ein asiatischer Wildesel, schafft die 42-km-Distanz in nur 45 Minuten. Der Kulan, ein Halbesel Mittelasiens, ist der Dauerläufer schlechthin. 70 km/h hält er mindestens fünf Kilometer lang durch. Bei Distanzen um die 40 Kilometer kann er immer noch 50 „Sachen” schnell sein.
  • Ein Gorilla auf der Gewichtheberbühne würde unter den urigen Schwerathleten vielleicht nicht sonderlich auffallen. Wären da nicht sagenhafte 900 kg, die er ohne Aufbautraining, ohne Anabolika sogar zu heben vermag. 260 kg, die unsere besten Schwergewichtler zur Hochstrecke bringen, lassen den Ruhmesglanz der Stärksten etwas verblassen. Setzt man die Hebeleistung in Vergleich zur eigenen Körpermasse, wäre die afrikanische Weberameise unangefochtener Weltmeister. Man sah das nur 2 mg wiegende Tierchen einen toten Vogel von 7 g fortziehen. Für den Menschen würde das bedeuten, 200 PKW mit seiner Muskelkraft von der Stelle zu bewegen.
  • Ziemlich nahe kommen Spitzensportler den tierischen Konkurrenten im Weitsprung. Der derzeitige Weltrekord im Weitsprung liegt bei 8,95 m, der vom Schneeleopard mit 14 m locker getoppt wird. Der Rothirsch springt 11 m, was etwa dem 4,5fachen seiner Körperlänge entspricht. Durch den Vergleich der Sprungweite zur Körperlänge kommt der Floh auf ganz erstaunliche Leistungen. Auch wenn er „nur” etwa 60 cm springt, entspricht es dem 200fachen seiner Körperlänge. Der Springfrosch mit seinen 2 m weiten Sprüngen schafft immerhin noch das 33fache seiner Körperlänge. Im Vergleich schafft es der menschliche Weltrekordler, das etwa 5fache seiner Körperlänge zu springen.
  • Im Hochsprung zeigt sich ein ähnliches Bild. Die menschlichen 2,45 m stehen den 5,50 m gegenüber, die der Puma in die Höhe schnellt. Der Mensch benötigt für höhere Höhen die Hilfe eines Stabes.
  • Wenn Australiens neuer Superschwimmer Ian Thorpe bei den letzten Weltmeisterschaften Goldmedaillen en gros abräumte, so war das nur unter seinesgleichen möglich. Auf 6 bis 7 km/h bringen es die Topstars im Becken. Der Blaue Marlin schafft 120 km/h, Delphine 100 km/h und sogar der Eisbär immerhin 10 km/h.

Und doch gibt es die Bereiche, in denen der Mensch allen anderen Lebewesen haushoch überlegen ist. Viele Stimmen vergleichen den Einfluss des Menschen durchaus mit der Wirkung eines Meteoriteneinschlags. Es gibt eindeutige Hinweise dafür, dass wir gerade am Beginn einer weltweiten Aussterbewelle stehen. Der Mensch, ein äußerst flexibler Räuber im ökologischen System, hat es immer wieder verstanden, sich neue Nahrungsquellen zu erschließen, wenn alte erschöpft waren. Er hat es im Laufe seiner Entwicklung perfektioniert, immer besser und schneller Beute zu machen, als diese sich vermehren kann. Dabei geht es keineswegs nur um Nahrung. Wälder werden schneller abgeholzt, als sie nachwachsen können, um nur ein Beispiel zu nennen. Diese Disziplin nennt man Übernutzung. Neben der Übernutzung ist auch die Verschleppung von Arten in Bereiche, die sie auf natürliche Weise nie erreicht hätten, ein gravierender Beitrag zum Artensterben. Besonders betroffen waren Australien, Hawaii und andere Inseln. Ebenso führt die Zerstörung von Lebensräumen, die weltweit ein noch nie dagewesenes Maß erreicht hat, in exponentieller Weise zum Artensterben. Nicht zu vergessen ist die Umweltverschmutzung, die in nicht zu unterschätzendem Maße zur Verringerung von Arten beiträgt. Der Mensch benutzt die Lufthülle der Erde wie eine Müllkippe, entleert die Abgase der Autos und der Industrieschornsteine darin. Er fällt Bäume und betoniert Landschaften zu, was den Austausch von Treibhausgasen wie Kohlendioxid massiv beeinflusst und zur Erwärmung des Klimas führt. Tag für Tag sterben etwa 130 Tier- und Pflanzenarten. Das entspricht einer 1000fach höheren Aussterberate als in den letzten 65 Millionen Jahren.

Nach neueren Schätzungen dürfte über die Hälfte der gesamten Pflanzenproduktion der Erde und ein großer Teil des Tierzuwachses nur einer Art zugutekommen, dem Menschen. Bei 1,4 Millionen bekannten Tierarten ist eine solche Verteilung des Verbrauches an natürlichen Ressourcen bedenkenswert. Keine Frage, wem in diesen Disziplinen die ersten Plätze gebühren. Nur sollte man bei den Medaillen nicht Gold, Silber und Bronze verteilen, sondern vielleicht Uran, Plutonium, Strontium.



Nachfolgend findet ihr eine Zusammenfassung aller tierischen und menschlichen Rekorde:

Schnellste Säugetiere:

  • Das schnellste Landsäugetier auf kurze Distanzen ist der Gepard. Er erreicht im Spurt bis zu 120 km/h und ist damit das schnellste Landsäugetier auf kurze Entfernungen. Gemessen wurde diese Geschwindigkeit auf einer Hunderennbahn. Ein weiterer sehr schneller Sprinter ist der Windhund mit 110 km/h.
  • Das schnellste Landsäugetier auf langen Strecken ist der Gabelbock. Er kann auch auf längere Distanzen bis zu 92 km/h laufen. Ein 2 Tage alter Gabelbock ist schneller als ein menschlicher Sprinter, ein 4 Tage alter Gabelbock ist schneller als ein Pferd.
  • Das schnellste schwimmende Säugetier ist der Delfin. Er schwimmt bis zu 100 km/h schnell.
  • Im Vergleich: Ein Mensch sprintet beim 100-Meter-Lauf etwa 44 km/h.
  • Im Vergleich: Schwimmrekord Mensch (Ian Thorpe) 6 bis 7 km/h / Eisbär bis 10km/h

Schnellste Vögel:

  • Der schnellste Laufvogel ist der Strauß mit bis zu 72 km/h.
  • Der schnellste “normale” Vogel ist der Wanderfalke im Sturzflug der bis zu 360 km/h schnell fliegt. Neueste Versuche haben einen Rekord von 389 km/h gemessen. Ein weiterer schneller Flieger ist der Stachelschwanzsegler. Bei ihm wurden im Sturzflug Geschwindigkeiten von bis zu 335 km/h gemessen.
  • Im Horizontalflug ist der Mauersegler der Rekordhalter mit bis zu 200 km/h. Bericht unter Mauersegler. Bei der Hallermeise wurden auch schon 209,4 km/h gemessen, doch konnte die Messung nicht validiert werden.
  • Der schnellste schwimmende Vogel ist der Eselspinguin mit 27 km/h. (nach anderen Quellen schafft er sogar bis zu 36 km/h).

Schnellstes Reptil:

  • Das schnellste Reptil ist die Rennechse mit bis zu 29 km/h. Die schnellste Schlange ist die Schwarze Mamba (24 km/h).
  • Das schnellste Reptil im Wasser ist die Lederschildkröte mit 35 km/h.

Schnellstes Insekt:

  • Schnellstes fliegendes Insekt: Das schnellste Insekt ist die Libelle, die bis zu 58 km/h schnell fliegen kann.
  • Schnellstes krabbelndes Insekt: Das schnellste Insekt am Boden ist die Kakerlake, die sich mit 5,4 km/h fortbewegen kann.
  • Schnellstes hüpfende Insekt: Das schnellste Insekt im Sprung Speedusmorzella, die bis zu 30 m weit springen kann und damit ein Endgeschwindigkeit von bis zu 62 km/h erreicht.

Schnellster Fisch:

  • Der schnellste Fisch ist der Blaue Marlin mit 120 km/h dicht gefolgt vom Fächerfisch bzw. Segelfisch mit 111 km/h.
  • Im Vergleich: Schwimmrekord Mensch (Ian Thorpe) 6 bis 7 km/h

Das Langsamste Säugetier:

  • Das Faultier ist das langsamste Säugetier. In Bäumen legt es maximal 300 m in 1 Stunde zurück, auf dem Boden sind es gar nur 120 m in einer Stunde.

Die Ältesten:

  • Ein Walfänger soll in einem Grönlandwal eine über 100 Jahre alte Harpune entdeckt haben. Das Tier wurde also bereits vor dieser Zeit harpuniert und hatte es überlebt.
  • Ein ein Stör kann 152 Jahre alt werden kann. Man kennt keinen älteren Fisch.
  • In Australia Zoo in Queensland/Australien lebt das älteste Reptil der Welt. Die Riesenschildkröte Harriet ist 175 Jahre alt. Ihre Pfleger halten es für möglich, dass die 175 Jahre alte Dame durchaus noch 20 Jahre und mehr leben kann. Den Altersrekord hält eine Strahlenschildkröte (Geochelone radiata) namens „Tui Malila”. Das 1773 oder 1777 geborene Tier wurde dem König von Tonga vom Entdecker James Cook geschenkt und lebte fortan bei der Königsfamilie bevor es am 19. Mai 1965 im Alter von 188 bzw. 193 Jahren verendete.
  • Der älteste Mann war der Japaner Shigechiyo Izumi. Er starb 1986 mit 120 Jahren und 237 Tage. (Alter verifiziert)
  • Die älteste Frau war die Französin Jeanne Calment. Sie starb 1997 im Alter von 122 Jahren und 164 Tage. (Alter verifiziert)
  • Der älteste Mensch (Mann) aber mit nicht verifiziertem Alter war Habib Miyan er wurde angeblich 139 Jahre und 91 Tage alt.
  • Methusalems können bis zu 10 000 Jahre alt werden

Die Größten:

  • Der afrikanische Elefant ist das größte Säugetier auf dem Land. Er wird in der Regel bis zu 7,5 Tonnen schwer und 3,70 m hoch. Der größte Elefant der je vermessen wurde war 3,96 m hoch und wog 12,2 Tonnen. (1974 Angola)
  • Größtes Säugetier: Blauwale haben eine Länge von bis zu 35 Metern und ein Gewicht von bis zu 190 Tonnen. 1947 wurde in der Nähe der Antarktis ein besonders schwerer Blauwal gefangen: Er wog 220 Tonnen und war 27,6 Meter lang. Die Blauwale halten auch den Rekord der größten Nachkommen: ein durchschnittlicher Blauwal ist, wenn er zur Welt kommt, 6-8 Meter lang und wiegt 2-3 Tonnen. Er übertrifft sogar die größten Dinosaurier.
  • Die Anakonda und der Netzpython sind die größten Schlangen. Sie können bis zu 10 m lang werden. Bilder unter Riesenschlangen – die größten Schlangen der Welt
  • Höchstes Säugetier: Ausgewachsene Giraffenbullen werden bis zu ca. 5,5 Meter hoch. Die höchste bekannte Giraffe war 5,88 Meter hoch (gemessen von den Hufen bis zu den Hörnern).
  • Die Massai zählen zu den größten Menschen. Der größte Mensch überhaupt war der Amerikaner Robert Wadlow. Er wurde 2,72 m groß.
  • Größtes Weichtier: Das größte Weichtier ist der Riesenkalmar bzw. Riesenkrake. Sie leben in der Tiefsee im Nordatlantischen Ozean und werden in der Regel 22 m lang. Experten schätzen, dass eine ausgewachsene Kraken sogar bis zu 75 m lang werden können. Dies ist aber nur eine Vermutung. Bilder unter Riesenkalmar – Riesenkraken
  • Schwerstes Insekt: Das schwerste Insekt ist der Goliathkäfer mit bis zu 200 Gramm Gewicht. Er lebt vornehmlich im tropischem Afrika. Bilder unter Goliathkäfer
  • Größtes Insekt: Die Stabheuschrecke mit bis zu 38 cm.
  • Größte Spinne: Die Spannweite der Beine einer Riesenvogelspinne (Theraphosa leblondi) beträgt bis zu 28 cm. Sie lebt vor allem in Brasilien, Venezuela und Guyana.
  • Größtes Krebstier: Das größte bekannte Krebstier ist die Japanische Seespinne. Die Spannweite ihrer Beine beträgt 4 Meter. Ihr Lebensraum ist sowohl der Atlantik der Pazifik als auch der Indischen Ozean. Bilder unter Riesenkrebse – Riesenkrabben
  • Größter Lurch: Der Japanische Riesensalamander ist 1,50 Meter lang. Er kommt hauptsächlich in Japan vor.
  • Größtes Kriechtier: Das Leistenkrokodil wird in Ausnahmefällen über 7 Meter lang. Seine Heimat erstreckt sich über Südasien, Indonesien, die Philippinen, Neuguinea und Australien. Video unter Riesenkrokodil – das größte Krokodil der Welt
  • Größter Fisch: Der Walhai ist bis zu 18 m lang. Er lebt im Atlantik, Pazifik und im Indischen Ozean.
  • Größter Laufvogel: Der Strauß wird 2,70 m hoch. Er lebt vorwiegend im südlichen Afrika.
  • Größter fliegender Vogel: Der Wanderalbatros hat eine Flügelspannweite von 3,5 m / Der Andenkondor hat eine Spannweite von bis zu 3,25 m. Er lebt Südamerika.
  • Längstes Tier: Schnurwürmer sind mit 55 m Länge und einem Durchmesser von 1cm die längsten Tiere.
  • Das größte Landraubtier ist der Eisbär mit einer Größe von 3,5 m und einem Gewicht von bis zu 1000 kg. Bilder unter Riesenbär – der größte Bär der Welt
  • Die größte reinrassige Katze ist der Sibirische Tiger. Die größte Katze der Welt ist der Liger. Bilder unter Liger – Die größte Raubkatze der Welt
  • Der größe Hund der Welt ist der Mastino Napoletano. Bilder unter Mastino Napoletano – der größte Hund der Welt
  • Auf dem Land war das größte lebende Tier der Brachiosaurus. Er maß 30 Meter Körperlänge vom Kopf bis Schwanz und wog 100 Tonnen.
  • Der größte lebende und Fisch war der Megalodon. Er war bis 16 Meter lang und wog 100 Tonnen.



Die Höhenrekordler:

  • Der Sperbergeier kann bis zu 11 200 m hoch fliegen. In dieser Höhe gab es einen Zusammenstoß mit einem Düsenjet. Kein Vogel fliegt höher.
  • Im Vergleich: Ein trainierter Mensch kann den Mount Everest (8 848 m) ohne Atemhilfe. Allerdings kann er nur wenige Stunden in so großer Höhe überleben.

Die besten Hochspringer:

  • Der Delfin springt bis zu 7 m hoch. Dies gelingt ihm, weil er im Wasser einen langen Anlauf nehmen kann.
  • Der Puma kann bis zu 5,50 m hoch springen. Keine Katze springt höher als ein Puma.
  • Die Wiesenschaumzikade (Insekt) ist 6 mm lang und springt 0,6 m hoch
  • Im Vergleich: Der Weltrekord eines menschlichen Hochspringers liegt zurzeit bei 2,45 m. (Der Mensch benötigt für höhere Höhen die Hilfe eines Stabes)

Die besten Weitspringer: (Sprungweite im Vergleich zur Körperlänge)

  • Der Floh springt in etwa 0,6 m und überspringt somit das 200fache seiner eigenen Körperlänge.
  • Im Vergleich: Springfrosch 2,00 m; 33fache Körperlänge / Heuschrecke 2,00 m; 30fache Körperlänge / Schneeleopard 16 m / Rothirsch 11 m; 4,5fache Körperlänge / Riesenkänguru 13,5 m weit und 3,3 m hoch
  • Im Vergleich: Der Weltrekord der Menschen im Weitsprung beträgt 8,95 m

Die Kleinsten:

  • Kleinster Vogel: Der Zwergkolibri bzw. Bienenelfe ist 5,7 cm lang und 2 g schwer und ist somit der kleinste Vogel der Welt (Kuba).Der kleinste Vogel Europas ist das Wintergoldhähnchen (Regulus regulus).
  • Kleinste Säugetiere: Die Etruskerspitzmaus ist mit 6 cm Länge und 2 g Gewicht eines der kleinsten Säugetiere der Erde. Das kleinste bekannte Säugetier ist die Schweinsnasen-Hummelfledermaus (Craseonycteris thonglongyai). Die Körper der Tiere werden nur etwa 2,9-3,3 cm lang, die Flügelspannweite 13-14,5 cm. Ihr Gewicht beträgt etwa 1,7-2,0 Gramm. Die Tiere leben vor allem in Kalksteinhöhlen am Fluss Kwae Noi in Thailand.
  • Kleinster Fisch: Der Schindlerfisch (Schindleria brevipinguis), ist ein durchsichtiger Fisch mit großen Augen aus der Familie der Schindlerfische und wird 8 mm lang. Er ist ein Verwandter der Grundeln, und ist mit einem Körpergewicht von einem Tausendstel Gramm das kleinste Wirbeltier. Lebensraum: Great Barrier Reef.
  • Kleinstes Kriechtier: Der Kugelfingergecko ist 18 mm lang und lebt auf den Jungferninseln.
  • Kleinster Lurch: Stumpffia Pygemaea 10-12 mm lang. Lebensort: Brasilien
  • Kleinstes Insekt: Zwergwespe bzw. Schlupfwespe 0,2 mm lang. Die Zwergwespe ist weltweit zu Hause.

Die ausdauerndsten Flieger:

  • Der Mauersegler schafft es in seinen bis zu 20 Lebensjahren auf 4000000 km (vier Millionen Flugkilometer). Er fliegt jedes Jahr um die 200 000 km, das ist so weit wie fünf mal um die Erde (40 000 km). Bericht unter Mauersegler.
  • Im Vergleich: Küstenseeschwalbe 20 000 km / Graubruststrandläufer 20 000 km / Kurzschwanzsturmtaucher 17 500 km

Die besten Taucher:

  • Säugetier: Der Pottwal taucht 3 000 m tief und kann bis zu 1 Stunde unter Wasser bleiben. Kein Tier, das Luft zum atmen braucht, taucht tiefer als der Pottwal.
  • Reptil: Die Lederschildkröte taucht bis zu 1200 m tief.
  • Fisch: Tiefseefische (Brotuliden) können bis zu 8300 m tief tauchen.
  • Ein Krokodil kann bis zu 2 Stunden tauchen.
  • Im Vergleich: Der beste Taucher ist Umberto Pelizzari. Er tauchte 1999 aus eigener Kraft 80 m tief. Sein einziges Hilfsmittel waren Schwimmflossen.

Relative Leistungen:

  • Gewichtheben: Die größeren Käfer aus der Familie der Scarabaeidae, die hauptsächlich in den Tropen vorkommen, sind im Verhältnis zu ihrem Körperbau allerdings noch viel kräftiger als die Ameisen. Eine Testreihe mit einem Rhinozeros-Käfer ergab, dass er das 850fache seines eigenen Gewichts auf dem Rücken tragen konnte. Ameisen können Dinge bis zum 50-fachen ihres eigenen Körpergewichtes tragen. Setzt man die Hebeleistung in Vergleich zur eigenen Körpermasse, ist die afrikanische Weberameise unangefochtener Weltmeister. Man sah das nur 2 mg wiegende Tierchen einen toten Vogel von 7 g fortziehen. Für den Menschen würde das bedeuten, 200 PKW mit seiner Muskelkraft von der Stelle zu bewegen.
  • Ein Gorilla auf der Gewichtheber Bühne würde unter den urigen Schwerathleten vielleicht nicht sonderlich auffallen. Wären da nicht sagenhafte 900 kg, die er ohne Aufbautraining, ohne Anabolika zu heben vermag. 260 kg, die unsere besten Schwergewichtler zur Hochstrecke bringen, lassen den Ruhmesglanz der Stärksten massiv verblassen.
  • Zugkraft: An einen 1×1×1cm grossen Muskel einer Muschel könnte man ca 1,5 Millionen Tonnen hängen

Die lautesten Tiere:

  • Das mit Abstand lauteste Tier ist der Pistolenkrebs mit 250 Dezibel
  • Das lauteste Säugetier ist der Blauwal mit 188 Dezibel
  • Das lauteste Insekt ist die Zikade mit 107 Dezibel.
  • Das lauteste Landsäugetier ist der Brüllaffe mit 100 Dezibel.
  • Im Vergleich: Düsenjet 120 Dezibel.

Sonstige Rekorde in der Tierwelt:

  • Die extremste Hitze: Die Oryx-Antilope kann stundenlang in der prallen Wüstensonne stehen. Ihr Körper erhitzt sich auf 43 Grad. Kein Säugetier erträgt eine höhere Körpertemperatur. Ein Mensch wäre bei dieser Temperatur schon gestorben.
  • Das dichteste Fell: Der See-Otter hat das dichteste Fell aller Tiere. Bis zu 120 000 Haare drängen sich auf einem Quadratzentimeter. Auf dem Kopf eines Menschen sind es dagegen nur 300 pro Quadratzentimeter.
  • Die längsten Fellhaare: Moschusochsen haben die längsten Fellhaare aller Tiere. Sie werden bis zu 90 cm lang. Die Haare des Menschen können allerdings noch länger werden.
  • Den größten Hunger: Den größten Hunger im Tierreich hat die Spitzmaus. Sie verzehrt Essen ihres eigenen Körpergewichts pro Tag. Sie muss 22 Stunden am Tag essen sonst stirbt sie an Nahrunsmangel.
  • Die genauste innere Uhr: Der Zaunkönig singt auf die Minute genau jeden Tag zur selben Zeit und ist damit die genauste Uhr im Tierreich.
  • Die beste Nase im Tierreich hat der Aal.
  • Die meisten Zähne im Tierreich hat eine Schnecke. Im Durchschnitt hat sie 25000 Zähne auf der Zunge
  • Das größte Auge hat der Riesenkalmar mit 0,38 m.
  • Das scheueste Säugetier ist der Schneeleopard
  • Das am besten isolierende Fell: Der Polarfuchs hat das am besten isolierende Fell aller Landsäugetiere
  • Das beste Gehör im Tierreich hat die Fledermaus
  • Den größten Wachstumsfaktor im Tierreich hat das Känguru. Es ist bei der Geburt nur 2 cm groß und 1 Gramm schwer. Es wächst um das 60 000-fache
  • Die längste Schwangerschaft im Tierreich gibt es bei Elefanten. Die Schwangerschaft dauert 650 Tage, also über 21 Monate.
  • Das größte Ei legt der Strauss. 18 cm lang, 14 cm breit und 1,7 kg schwer (so viel wie 20 Hühnereier).
  • Die meisten Nachkommen: Die Stubenfliege setzt bis zu 5,6 Mrd (5 600 000 000) Nachkommen in die Welt.
  • Die meisten Augen: Die Libelle hat mit 40 000 Segmenten die meisten Einzelaugen
  • Der beste Wetterprophet ist das Eichhörnchen. Es wird schon 10 Stunden vor einem Gewitter unruhig und befindet sich bereits 3 Stunden vor dem Gewitter in seinem Bau und stopft die Löcher.
  • Die höchste Dosis Schlangengift unter den Säugetieren verträgt der Mungo. Der Mungo verträgt mit nur 5 kg Körpergewicht das Vierfache an Schlangengift im Vergleich zu einem Menschen.